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Soli-Kneipe im April mit Lesung

Bei der Macker Massaker Soli-Kneipe im April erwartet Euch am 21.4. eine Lesung mit Martin Büsser, der aus aus seinem neuen Graphic Novel „Der Junge von nebenan“ vortragen und Zeichnungen präsentieren wird. Darin geht es um ein schwules Coming-out, um Punk Rock versus (damaliger) Schwulen-Szene und das richtige Leben im Falschen.
Ein Junge ohne Namen, eine Jugend in den Siebzigern. Während sich die Eltern für den bewaffneten Kampf im Untergrund entscheiden, erlebt der Erzähler sein schwules Coming-out. BRD-Geschichte und “éducation sentimentale” verschmelzen zu einer stilistisch einzigartigen Bildgeschichte, angesiedelt im Graubereich zwischen Graphic Novel und illustrierter Erzählung, in der die Niedlichkeit und Naivität der Bilder immer wieder durch drastische, dramatische und ernüchternde Momente gebrochen wird.

Dies wird die letzte Soli-Kneipe vor dem langen Macker Massaker Wochenende, an dem wir Martin Büsser mit weiteren Vorträgen erneut begrüßen dürfen, ebenso wie viele andere. Immer mehr Veranstaltungen stehen mittlerweile fest. Der Termin rückt immer näher, aber wir suchen weiterhin und bis zum Schluß nach spannenden Themen und nach Referent_innen, z.B. für „Männlichkeit und Sexualität“, „Definitionsmacht“, „Männlichkeit und Essstörungen“, „Männlichkeit(en)/Maskulinitäten in der trans*- & Drag-Szene“, „Militanz & Männlichkeit“, „Männlichkeitskonstruktionen aus intersektionaler Sicht“, „Männlichkeit als Ressource“, „Geschichte des Feminismus“, „Männlichkeit und Körperkult“, „Einführung in die Queer-Theroy“, „Männer radikale Therapie (MRT)“…
Wenn Ihr Euch vorstellen könnt einen Vortrag zu einem der Themen zu halten oder jemanden kennt, die_der das möchte, oder wenn Ihr noch einen anderen Vorschlag habt: mailt uns bitte!

Auch dürft Ihr Euch gerne unserer Banner bedienen, um etwas Werbung zu machen.

In Kürze folgen weitere Infos zum Ablauf des Macker Massakers, zu Schlafplätzen (die vorhanden sein werden) und zu allem, was uns sonst noch einfällt oder was Ihr fragt.


2 Antworten auf „Soli-Kneipe im April mit Lesung“


  1. 1 Mann 20. April 2010 um 19:06 Uhr

    „So wird etwa in An­ti­fa­grup­pen oft­mals nicht zwi­schen Ma­cker­ver­hal­ten und not­wen­di­gem Selbst­schutz un­ter­schie­den“

    und frauen tun wohl nicht rum-mackern? frag mich warum der begriff immer männlich besetzt wird. in meinen augen seid ihr protagonistinnen allesamt feindlich eingestellt. ich bin ein mann und bin es gerne. darf man denn das nicht mehr „ausleben“ und darf man nicht mackern? was ist denn daran diskriminierend. bsp… greift ihr auf einem ladyfest einen mann an, weil er ein achselshirt trägt. was ist denn daran mackerhaft und was ist daran überhaupt auszusetzten. feministen, die ihr frausein zeigen, laufen mit tiefen ausschnitten rum und posieren, ist das denn nicht mackerhaft? und ist das 2tens falsch?

  2. 2 admin 22. April 2010 um 13:31 Uhr

    vielleicht hätte „Mann“ die selbstdarstellung mal bis zum ende lesen sollen. aber so wird die dringlichkeit des macker massakers grandios verdeutlicht:

    es geht um die themen männlichkeit, mackertum und sexismus in einem feministischen kontext und schon ist es völlig egal was genau in der selbstdarstellung oder sonst einem text steht, denn: das können nur diese männerhassenden, unterdrückenden und ausgrenzenden feministinnen sein, die mich, einen mann, der sein natürlich gegebenes mackertum einfach nur ausleben möchte, einfach nicht akzeptieren wollen.

    abgesehen vom ausgeprägten antifeminismus, kommt hier auch noch ein verletztes ehrgefühl durch die (wohlmeinende) kritik an antifagruppen zu tage. statt einer reflexion, setzt sofort ein abwehrreflex ein, bei dem eine heteronormative täter-opfer-struktur konstruiert wird und ganz klar „die anderen“ die wahren übeltäter(_innen) sind.
    dabei merkt „Mann“ überhaupt nicht, dass „die anderen“ gar nicht die sind, für die er sie hält (nämlich keine frauen*) , was ebenso bezeichnend ist, wie dass das wort ‚antifagruppen‘ für ihn offenbar keinerlei verbindung zu frauenLesbenTrans* aufweist.

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